WANTED: la rupture poetique

Peter Assmann

19. September – 2. Oktober 2024
Eröffnung am Samstag, den 19. September 2024 um 15.30 Uhr

Zwischen Form und Imagination – so kommt Peter Assmanns Kunst nach Florenz. Am Donnerstag, den 19. September um 15.30 Uhr findet am Sitz der Accademia degli Arti del Disegno (Via Orsanmichele 4) der „caffè mit dem Künstler“ statt. Marco Tonelli stellt das Buch „Apollo und die Musen. Studien zu Ehren von Peter Assmann“, herausgegeben von Paolo Bertelli (ZeL-Verlag, Treviso 2024). Um 17 Uhr folgt in der Galerie Immaginaria (Via Guelfa 22) die Vernissage der Ausstellung „Peter Assmann. WANTED: la rupture poetique“, die von Paola Artoni kuratiert und von David Palterer gestaltet wurde. Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. Oktober.

So schreibt die Kuratorin:
„Mit WANTED: la rupture poetique begibt sich Peter Assmann, österreichischer Künstler und Akademiker der Zeichenkunst, auf die Suche nach jenem schmalen Grat, der die Realität von der Imagination trennt. Und er tut dies mit einem Zyklus von etwa zwanzig Arbeiten auf Papier, im Sinne der Bestimmung jenes Ortes, an dem Zeichen und Farbe auf das Wort treffen. Der schnelle Anschlag, die Überlagerungen, die Melancholie und die Ironie werden in seinen Figurenwelten verstärkt, die in zeitlosen Räumen skizziert sind. In den turbulenten Jahren, die wir erleben, mit der immer noch brennenden Erinnerung an die Covid-Jahre, mit endlosen internationalen Konflikten und einer überwältigenden Klimakrise, können und dürfen Künstlerinnen und Künstler nicht aufgeben, die Wächter unserer Zeit zu sein. Assmann verarbeitet die Informationen, die uns jeden Tag bombardieren, indem er die Bilder und Emotionen derBotschaften, die uns aus den sozialen Medien und den Medien erreichen, auf neue Weise liest. Aus dieser komplexen Schichtung lässt er eine persönliche, künstlerische Deutungslinie des Alltags entstehen. WANTED! In Assmanns Blättern steckt die ganze Rebellion der Dichter, die in den Ritzen der Welt das Licht der Wiedergeburt suchen.“ 

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PETER ASSMANN


Er wurde 1963 in Zams (Tirol) geboren, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an der Universität Innsbruck und arbeitete von 1987 bis 1991 an Forschungsprojekten in Italien und Frankreich. Von 1992 bis 2000 war er Direktor der Oberösterreichischen Landesgalerie, von 2000 bis 2013 Direktor der Oberösterreichischen Landesmuseen, von 2009 bis 2014 Vorstandsmitglied des Network of European Museum organisations und von 2002 bis 2012 Präsident des Verbandes Österreichischer Museen. Von 2015 bis 2019 war er Direktor des Museumskomplexes Palazzo Ducale in Mantua und von 2019 bis 2022 Direktor der Tiroler Landesmuseen. Eine Wespe und ein Schmetterling wurden nach Assmann benannt, außerdem ist er Ehrenbürger von Casale Monferrato (Alessandria) und Curtatone (Mantua) sowie Ehrenmitglied der Accademia degli Arti del Disegno in Florenz. Seit 1995 ist er als Künstler und Autor tätig. Als bildender Künstler ist er Gründungsmitglied verschiedener Künstlergruppen wie „c/o:K – Institute for Art Initiatives“ und „Sinnenbrand“. Außerdem ist er künstlerisches Mitglied des Wiener Künstlerhauses, der Welser Künstlergilde und der IG Bildende Kunst sowie als Schriftsteller Mitglied der “GAV”. 
www.peter-assmann.com